3D-Scan: reale Objekte in die digitale Welt bringen

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Portrait of Enthusiastic Hispanic Young Woman Working on Computer in a Modern Bright Office. Confident Human Resources Agent Smiling Happily While Collaborating Online with Colleagues.
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Ein 3D-Scanner misst die Oberfläche von Objekten, Bauteilen oder Räumen mit hoher Präzision und erstellt daraus ein digitales 3D-Modell.

Früher war 3D-Scanning teuer und erforderte spezialisiertes Personal. Heute gibt es erschwingliche Handscanner und appbasierte Lösungen, die auch ohne Fachkenntnisse präzise Ergebnisse liefern – bis hin zur kostenlosen Smartphone-App.


So können Sie einsteigen

Individuelle Beratung

Für spezifische Fragen zu Scan und Weiterverarbeitung. Beratung, die auf Ihre Branche und Anforderungen zugeschnitten ist.

3D-Druck Testraum

Kombiniert 3D-Scan und 3D-Druck. Objekte scannen und direkt für den Druck aufbereiten, den vollständigen Workflow ausprobieren.

Digitalcheck

Kostenloses Erstgespräch. Wir klären, ob 3D-Scanning für Ihren konkreten Anwendungsfall Sinn ergibt und welche Technologie die richtige wäre.

InnoTeamDay

3D-Scan als Modul im eintägigen Teamevent erleben.

Hardwarevermietung

3D-Scanning flexibel nutzen. Hardware für Projekte, Tests oder kurzfristige Anwendungen ausleihen – inklusive Einweisung und Unterstützung bei Bedarf.


Was bringt ein 3D-Scan Ihrem Unternehmen?

Der Nutzen hängt vom Anwendungsfall ab. Besonders lohnend ist der Einsatz in diesen Bereichen:

Ersatzteilproduktion

Alte Teile ohne vorhandene Zeichnung scannen und für den 3D-Druck aufbereiten. Besonders wertvoll für Maschinenteile, die nicht mehr lieferbar sind, oder für handwerkliche Einzelstücke.

XR-Anwendungen

Gescannte Objekte und Räume direkt in AR- oder VR-Anwendungen einbinden, für Produktpräsentationen, virtuelle Rundgänge oder Schulungsszenarien.

Produktentwicklung

Bestehende Objekte digitalisieren, modifizieren und weiterentwickeln – ohne den Umweg über aufwendige manuelle Konstruktion.

Handwerk und Bauwesen

Bestandserfassung ohne manuelles Aufmaß. Räume, Fassaden oder komplexe Bauteile werden in Minuten digital erfasst: als Grundlage für Planung, Umbau oder Dokumentation.

Fertigung und Qualitätsprüfung

Gescannte Bauteile lassen sich mit CAD-Konstruktionsdaten vergleichen. Abweichungen werden sichtbar, bevor ein fehlerhaftes Teil die Produktion verlässt. Das spart Ausschuss und Nacharbeit.

Wo 3D-Scanning an Grenzen stößt

Sehr kleine, stark reflektierende oder transparente Oberflächen lassen sich mit vielen Scannern nur schwer erfassen. Auch hier klären wir vorab, ob eine Lösung existiert.


Anwendungsbeispiele aus der Region


Scan-Methoden im Überblick

Es gibt mehrere Wege, ein digitales 3D-Modell aus einem realen Objekt zu erstellen:

  • Photogrammetrie berechnet aus vielen Einzelfotos, aufgenommen mit einem Smartphone oder einer Kamera, zunächst eine Punktwolke und anschließend ein dreidimensionales, texturiertes Modell. Einsteigerfreundliche Apps wie Polycam ermöglichen das direkt vom Smartphone. Die Open-Source-Software Meshroom erlaubt das auf einem leistungsstarken Rechner ohne laufende Kosten.
  • LiDAR (Light Detection and Ranging) misst Abstände mit Lichtpulsen und liefert präzise Tiefeninformationen. Apple integriert LiDAR-Sensoren seit dem iPhone 12 in seine Geräte. Damit lassen sich Räume und Objekte direkt per Smartphone scannen, mit deutlich besserer Präzision als reine Kameraaufnahmen.
  • Structured Light-Scanning erfasst Objekte über projizierte Lichtmuster und hochauflösende Kameras und erzeugt daraus präzise Punktwolken und 3D-Modelle.
    Für hochpräzise Anwendungen in Industrie, Produktentwicklung und Reverse Engineering – ideal für mittlere bis größere Objekte mit hoher Detailgenauigkeit und schneller Erfassung.

Die erstellten Modelle lassen sich in VR- und AR-Anwendungen einbinden, für den 3D-Druck aufbereiten (STL-Format) oder als Basis für CAD-Konstruktionen verwenden. Für XR-Anwendungen empfehlen sich die optimierten Formate GLB/GLTF oder USDZ.

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Unsicher was am Besten zum Use-Case passt? Wir beraten gerne!


Wir begleiten Sie

Ob Sie wissen möchten, ob 3D-Scanning für Ihren Betrieb infrage kommt, oder ob Sie konkrete Anwendungsfälle testen wollen, kommen Sie auf uns zu. Kostenfrei, ohne Verpflichtung.

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Ihr Ansprechpartner für den Bereich 3D-Scan


Olivier Kress

Fachberater IoT & 3D-Druck
0731 / 72557529
o.kress@dz-uab.de

Oliver kess

3D-Scan
FAQ

3D-Scanning eröffnet neue Möglichkeiten in Planung, Dokumentation und Visualisierung. Viele Unternehmen stellen sich dabei ähnliche Fragen zu Aufwand, Genauigkeit und Einsatzmöglichkeiten.

Handscanner für den Einstieg sind ab etwa 1.000–3.000 € erhältlich. Professionelle Systeme kosten 10.000–50.000 €. Für sporadische Anwendungen lohnt sich oft das Einmieten oder die Nutzung im DZ vor einer eigenen Investitionsentscheidung.

Ja. Photogrammetrie funktioniert mit jeder guten Smartphone-Kamera. Apps wie Polycam berechnen aus mehreren Aufnahmen ein 3D-Modell. iPhone-Modelle ab iPhone 12 bieten dank LiDAR-Sensor noch bessere Ergebnisse für Objekte und Räume.

Je nach System zwischen 0,1 mm und 1 mm Abweichung. Für die meisten industriellen Anwendungen ist das ausreichend. Bei Präzisionsbauteilen sollten die Anforderungen vorab geklärt werden. Wir helfen dabei.

Gängige Formate (OBJ, STL, STEP) lassen sich in den meisten CAD-Programmen öffnen. Für den 3D-Druck oder CNC-Fräsen sind oft zusätzliche Aufbereitungsschritte nötig. Für XR-Anwendungen empfehlen sich GLB/GLTF oder USDZ. Wir zeigen Ihnen den Workflow für Ihren Anwendungsfall.

Bei Scans von Personen oder urheberrechtlich geschützten Gebäuden und Objekten sind Persönlichkeitsrechte und Bildrechte zu beachten. Bei 3D-Modellen aus Asset-Stores gilt es, die Lizenzbedingungen zu prüfen. Wir weisen Sie darauf hin.


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