3D-Druck:
Von der Idee zum Bauteil in Stunden

Was bringt das?
3d druck beratung zwei personen
Portrait of Enthusiastic Hispanic Young Woman Working on Computer in a Modern Bright Office. Confident Human Resources Agent Smiling Happily While Collaborating Online with Colleagues.
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3D-Druck, auch additive Fertigung genannt, baut Bauteile Schicht für Schicht auf, direkt aus einer digitalen Datei. Das Ergebnis: kein Werkzeug, keine Gussform, keine Mindestbestellmenge.

Was bisher Wochen dauerte oder schlicht zu teuer war, entsteht in Stunden.

Für Prototypen, Betriebsmittel, Ersatzteile und Kleinserien eröffnet das Möglichkeiten, die mit herkömmlicher Fertigung nicht oder nur aufwendig realisierbar wären.

Ob sich das für Ihren Betrieb lohnt und wenn ja, wie der Einstieg aussieht, das klären wir gemeinsam: kostenfrei, neutral und ohne Verpflichtung.

Kontakt

So können Sie einsteigen:

Individuelle Beratung

Erstgespräch: Wir prüfen gemeinsam, ob 3D-Druck für Ihr Vorhaben wirtschaftlich sinnvoll ist. Dauer ca. 60–90 Minuten, kostenfrei.

3D-Druck Testraum

Unsere Geräte selbst ausprobieren, bevor Sie investieren. FDM-, DLP- und Lebensmitteldrucker stehen bereit.

3D-Druck Workshop

Praxisworkshop zu Verfahren, Materialien und Slicing. Sie bedienen die Drucker selbst und entwickeln ein fundiertes Urteil, wann sich 3D-Druck lohnt.

InnoTeamDay

3D-Druck als Modul im eintägigen Teamevent erleben.

Projekt-
begleitung

Begleitung bei der Umsetzung eines konkreten 3D-Druck-Projekts in Ihrem Betrieb.

Kontaktieren Sie uns

Was bringt 3D-Druck Ihrem Unternehmen?

3D-Druck lohnt sich immer dann, wenn Teile individuell, schnell oder in kleinen Stückzahlen gebraucht werden.

Prototypen

Prototypen entstehen in Stunden statt Wochen: ohne teure Werkzeuge oder Gussformen. Änderungen lassen sich direkt am digitalen Modell umsetzen und am nächsten Tag als physisches Bauteil halten. Das beschleunigt Entwicklungszyklen erheblich.

Experimentierraum

Betriebsmittel

Halterungen, Greifer, Abdeckungen, Lehren: entstehen maßgeschneidert für den eigenen Arbeitsplatz. Was bisher aus dem Katalog kam und nie ganz passte, lässt sich jetzt exakt auf die eigene Situation zuschneiden.

Beratung

Ersatzteile

Ersatzteile können ohne Lieferzeit und ohne Mindestbestellmenge gefertigt werden: auch wenn der Originalhersteller das Teil nicht mehr anbietet. Ein Foto des Originals reicht oft als Ausgangspunkt.

Workshop

Kleinserien

Kleinserien profitieren davon, dass der Preis pro Einheit beim 3D-Druck konstant bleibt: anders als beim Spritzguss, wo die Werkzeugkosten erst ab hohen Stückzahlen amortisiert werden.

Kontakt

Wann lohnt es sich nicht?

Bei Großserien, höchsten Oberflächenanforderungen oder sehr engen Toleranzen ist konventionelle Fertigung meist wirtschaftlicher. Das nennen wir offen: denn eine ehrliche Einschätzung hilft Ihnen mehr als eine einseitige Begeisterung für die Technologie.

Anwendungsfälle

Anwendungsbeispiele aus der Region

Fertigungsbetrieb:
Werkzeug, das kein Hersteller anbot

Ein Textilbetrieb aus dem Alb-Donau-Kreis benötigte einen Nähsäumer mit einem Maß, das kein Hersteller im Programm hatte. Mehrere Prototypen wurden gedruckt, konstruktiv angepasst und auf Praxistauglichkeit geprüft. Das Ergebnis: Das Werkzeug funktioniert heute im Produktionsalltag.

Elektronikunternehmen:
Platinen-Halterungen in Kleinserie

Ein Unternehmen für Sensorik und Elektronik suchte eine flexible Lösung für die Montage von Platinen: zu kleinteilig für externe Fertigung, zu aufwendig für klassische Werkzeugherstellung. Nach Testdrucken und Materialprüfung hat das Unternehmen einen eigenen 3D-Drucker für die laufende Produktion angeschafft.

Dienstleister:
Bauteile scannen und neu drucken

Ein Kunststoffbetrieb wollte bestehende Bauteile reproduzieren: ohne vorliegende CAD-Daten. Durch 3D-Scan der Originalteile und anschließenden Druck entstanden druckfertige Dateien. Das eröffnete neue Möglichkeiten für die Produktentwicklung.

Gastronomie:
individuelles Küchenutensil mit Logo

Ein Gastronomiebetrieb benötigte ein individuell geformtes Kochutensil inklusive eigenem Logo. Das Einzelstück ließ sich nicht von der Stange kaufen. Nach Konstruktion und Druck ist das Werkzeug im täglichen Einsatz. Auch der Lebensmittel-3D-Drucker im Digitalisierungszentrum zeigt: Schokolade, Teig und Marzipan können gedruckt werden: für Konditoreien ein konkreter Weg in ein neues Produktsegment.

Geigenbauatelier:
Diebstahlschutz für Jahrhundertinstrumente

Ein Ulmer Geigenbauatelier restauriert und verkauft jahrhundertealte Instrumente an Profimusiker aus aller Welt. Das Problem: Wie schützt man Instrumente im Wert von mehreren zehntausend Euro diskret gegen Diebstahl? Die Idee: einen Apple AirTag unauffällig im Kinnhalter des Instruments verstecken – so lässt sich jedes Instrument bei Verlust orten, ohne dass der Tracking-Chip von außen sichtbar ist. Das Digitalisierungszentrum konstruierte den Kinnhalter-Prototyp und druckte ihn. Anpassungen ließen sich direkt am nächsten Tag umsetzen: ein Entwicklungsprozess, der mit konventioneller Fertigung Wochen gedauert hätte.


3D-Drucker zum Ausprobieren im Digitalisierungszentrum

Im Digitalisierungszentrum stehen verschiedene Geräte für unterschiedliche Anwendungsfälle zur Verfügung:

  • FDM-Drucker (Kunststoff-Schmelzschichtung): Für Prototypen, Betriebsmittel und Funktionsteile: schnell, materialflexibel, ideal zum Einstieg
  • DLP-Drucker (Harzdruck): Für detailreiche Anwendungen mit hoher Oberflächenqualität, z.B. Präzisionsprototypen oder Miniaturen
  • Lebensmittel-3D-Drucker (Procusini): für Schokolade, Teig, Marzipan, Frischkäse: für Konditoreien und Gastronomie konkret erlebbar
  • Endlosdrucker (PrintMill): für längliche Objekte und kontinuierliche Serienfertigung ohne Bettwechsel
  • Pulverdrucker (Sinterit): Selektives Lasersintern (SLS) mit Nylonpulver: für funktionale Bauteile mit hoher Festigkeit und komplexen Geometrien, die ohne Stützstrukturen gedruckt werden
Mehr Erfahren
3d druck raum person

Dazu: 3D-Scanner zum Erfassen bestehender Bauteile als Basis für den Druck: auch das können Sie bei uns ausprobieren.


Wir begleiten Sie

Noch unsicher, ob 3D-Druck für Ihr Unternehmen das Richtige ist? Genau dafür sind wir da. Das Erstgespräch ist kostenfrei, neutral und ohne Verpflichtung: wir schauen gemeinsam, ob und wie sich der Einstieg für Sie lohnt. Auch wenn das Ergebnis lautet: "Für Ihren Fall lohnt es sich (noch) nicht."

3d druck workshop vortrag dz

Ihr Ansprechpartner für den Bereich 3D-Druck:


Olivier Kress

Fachberater IoT & 3D-Druck
0731 / 72557529
0152 / 52750445
o.kress@dz-uab.de

Kontakt
Oliver kess

3D-Druck
FAQ

Drohnen eröffnen neue Perspektiven, im wahrsten Sinne. Ob Inspektion, Dokumentation oder Marketing: Wir zeigen Ihnen, wie Sie Luftaufnahmen sinnvoll und wirtschaftlich in Ihrem Unternehmen einsetzen.

Einstiegsgeräte für Kunststoff gibt es unter 300 €, Spezialgeräte deutlich mehr. Ob sich eine eigene Anlage lohnt oder ein externer Dienstleister die bessere Wahl ist, klären wir im kostenlosen Erstgespräch auf Basis Ihres konkreten Anwendungsfalls.

Bei kleinen Stückzahlen, individualisierten Teilen und komplexen Geometrien. Der Preis pro Einheit bleibt konstant: Das macht 3D-Druck bei Kleinserien und Prototypen überlegen. Bei Großserien mit einfachen Geometrien hat konventionelle Fertigung die Nase vorn.

Kunststoffe in vielen Varianten (von Standard-PLA bis Hochtemperaturmaterialien), Harz, und mit Spezialgeräten auch Lebensmittel. Metall- und Keramikdruck sind möglich, aber wirtschaftlich ein anderes Segment. Wir helfen Ihnen, das passende Material für Ihre Anforderungen zu finden.

Drei Wege: eigene CAD-Konstruktion (Solidworks, Fusion 360), 3D-Scan eines bestehenden Bauteils, oder kostenfreie Modelle von Online-Plattformen (Printables.com, Thingiverse.com, GrabCAD.com). Im Gespräch zeigen wir Ihnen, welcher Weg für Ihre Situation passt.

Ja: sprechen Sie uns an. Im 3D-Druck-Experimentiereraum können Sie Technologien selbst ausprobieren, oder wir unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihres Projekts.

Veranstaltungen, die dazu passen

In diesen Themen sind wir auch stark

3D-Scan

Beratung zu Fördermitteln

Extended Reality

BIM

KI


Aus unserem Podcast